Die Kinder der Dornbusch-Kita freuen sich über neue Spielgeräte in ihrem Garten. Jüngst war der Kirchenvorstand zu Besuch in der Einrichtung und konnte sich sowohl von der Sicherheit als auch vom Spaßfaktor einen eigenen Eindruck verschaffen. Der Trend gehe hin zu mehr Kindern in der Nachmittagsbetreuung, so Angela Maaß, Leiterin der Kita, da die Ganztagsplätze begehrter geworden sind. Das hat Auswirkungen auf den Bedarf an Personalkapazitäten und das Raumkonzept in den Innenräumen und auf dem Außengelände.

 

Bedenken, dass der Garten möglicherweise zu überladen sei mit Spielgeräten, räumte Moritz Hecker aus dem Pädagogen-Team beiseite. Die Kinder hätten die neuen Garten-Elemente sehr gut angenommen, es gebe auch weiterhin Rückzugsmöglichkeiten, die für die Kinder genauso wichtig seien wie Klettergerüst und Schaukel.

   

Gegenwärtig (Stand Juni 2018) werden 130 Kinder in der Kita betreut, davon sind 20 Hortkinder.

  

Besonders beliebt bei den hohen sommerlichen Temperaturen ist der große Sandkasten mit Wasserpumpe und Wasserstraße, gut geschützt unter dem Sonnensegel.

 

 

 

 

Die Kindertagesstätte der Dornbuschgemeinde hat ein neues, zusätzliches Logo, das die Silhouette der Dornbuschkirche als führendes Logo der Kirchengemeinde erweitert. Darauf sind rechts zwei Kinder in einer großen Schaukel über einem Busch zu sehen und mittig eine Frau, die mit einem Kind puzzelt. Das bekannte Kirchenlogo der Gemeinde ist unverändert auf der linken Seite zu sehen sowie die Aufschrift "Evangelische Dornbuschgemeinde Kindertagesstätte" (Foto unten). Auf dem Herbstfest der Kita im September wurde es feierlich enthüllt und hängt seitdem als Plakat im Fenster neben der Eingangstür. Auch die offiziellen Schreiben der Kita haben nun die Logo-Elemente im Briefkopf.
Aus diesem Anlass habe ich die zwei Initiatoren und Logo-Projektleiter Petra Sosenheimer, Erzieherin in der Kita, und Pascal Boilevin, Grafiker und pädagogische Fachkraft, getroffen und sie zum Projekt "Kinder gestalten ein Logo" befragt.

Susanne Hennings (SH): Der Kindergarten hat neben dem Kirchenlogo auch ein Kita-Logo, nämlich das allgemeine der Evangelischen Kindertagesstätten. Warum ein zweites?

Petra Sosenheimer (PS): Dieses Logo teilt sich unsere Einrichtung mit anderen evangelischen Kitas. Als ich neu war in der Kita der Dornbuschgemeinde fiel mir auf, dass wir unsere Kita aus meiner Sicht zu wenig in der Öffentlichkeit darstellen. Besonders hervorhebenswert ist für mich die Beziehungsarbeit mit den Kindern und auch mit den Eltern. Kitaleitung und wir Erzieherinnen und Erzieher stecken hier viele Ideen und Vorbereitungszeit rein. Wir sind so nah an dem Menschen, wir respektieren die Einzigartigkeit und Buntheit der Kinder und zusammen mit ihnen verbringen wir den Tag in einer wirklich guten Atmosphäre, die die Kinder und wir spüren und die die ganze Einrichtung trägt. Das neue Logo soll diese gegenseitige Wertschätzung hinaus in die Öffentlichkeit tragen.

SH: Wie entstand die Idee, ein neues Logo zu entwerfen?

PB: Ich habe als Grafiker schon mal eine Auftragsarbeit für eine Kindertagesstätte umgesetzt und beim Aufhängen des Bildes festgestellt, dass sich plötzlich lauter neugierige Kinder um mich herum versammelten und mir viele Fragen stellten. Diese Erfahrung hat Lust gemacht, einmal ein grafisches Projekt von Anfang an mit Kindern zusammen zu entwickeln.
PS: Wir haben den Schlaufüchsen, das sind die Kinder im letzten Kita-Jahr, unser Vorhaben erklärt und dann ein Team aus 12 interessierten Kindern zusammengestellt.

SH: Wie erklärt man denn Kindern, was ein Logo ist und welche Funktion es hat?

PS: Etwa zwei bis dreimal im Monat haben wir uns getroffen. Am Anfang haben wir uns die Logos in der Umgebung angeschaut.
PB: Ich habe zu den Kindern gesagt, wetten, ihr könnt lesen? Am Anfang stand also das Sehen- und Wahrnehmen-Lernen. Überall entdeckten wir zusammen Bilder und Schriftzüge, die die Kinder kannten und sofort z.B. einem Geschäft oder einer Marke zuordnen konnten. Ich habe auch einige ausgedruckt mitgebracht und nur ganz kurz hochgehalten. Die Kinder waren begeistert, als sie in nur einem Sekundenbruchteil z.B. das Lego-Logo erkannten.
PS: Dafür haben wir uns viel Zeit gelassen. Die Kinder sollten es durch Erfahrungen lernen. Dann fragten wir die Kinder, was zu unserer Kita gehört.
SH: Jetzt bin ich aber gespannt. Doch sicher das Spielen.
PS: Als erstes sagten sie: Putzen! Aufräumen, Blumen gießen, Basteln, Puzzeln, Bauen, auch Streiten, Helfen, der Garten, Schaukeln.
PB: Die Kinder hatten so viele Ideen. Ich musste sie nur noch aufs Papier bringen.

SH: Aber Sie hatten doch bestimmt irgendwelche Vorgaben, eine Richtung, in die es gehen sollte.

PS: Die einzige Vorgabe war, dass die Kirche und der Busch Bestandteile sein sollten, um deutlich zu machen, dass wir zur Dornbuschgemeinde gehören. Mehr haben wir nicht vorgegeben. Wir haben uns ganz auf die Kinder und ihre Ideen eingelassen und haben sie nicht beeinflussen wollen.
PB: Auf dem Rundgang durch den Stadtteil haben die Kinder gemerkt, dass die Logos immer gute Gefühle hervorrufen – eine wichtige Funktion. Aber ein Busch mit Dornen? Auf dem Bild haben wir die Dornen weggelassen. Ein Kind hat gesagt, wenn hier eine Mutter vorbeigeht und einen Dornenbusch sieht, denkt sie, dass es hier gefährlich ist.

SH: Also hatten die Kinder auch eine Zielgruppe vor Augen: die Eltern. Wie haben Sie entschieden, welche der vielen Bilder am Ende zum Logo gehören sollen?

PS: Wir haben die Kinder abstimmen lassen. Jede Farbe, jedes Bild, jede Platzierung. Dazu haben wir z.B. auch mal die Kinder ermuntert, eine Woche lang zu beobachten, was die Erzieher anhaben, um dann am Ende über die Farbe des Pullovers der Erzieherin auf dem Bild abstimmen zu lassen. Die Farben waren ein wichtiges Thema. Dazu muss man sagen, dass wir von Anfang an sechs Jungen und sechs Mädchen in der Gruppe hatten und über Farben nur abstimmen konnten, wenn auch an dem Tag gleich viele Jungs und Mädchen dabei waren.
PB: Und dann sind wir zum Abholen des fertigen Plakats, das jetzt im Fenster hängt, in die Druckerei gefahren. Leider konnten wir aus Sicherheitsgründen beim Drucken nicht dabei sein.
PS: Wir haben die Tafel in Tüchern verpackt und heimlich in die Kita gebracht, es sollte ja bis zur Enthüllung eine Überraschung bleiben. Die Kinder hatten wirklich viel Spaß dabei.

SH: Und herausgekommen ist ein Logo-Bild, das Kinder und Eltern anspricht, neugierig und Lust auf die Kita macht. Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr Informationen zur Kindertagesstätte auch hier.

 

 

 

Die Kindertagesstätte der Evangelischen Dornbuschgemeinde betreut mehr als 120 Kinder in sechs Gruppen. Die Tagesstätte ist montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, wobei Eltern die Auswahl aus drei Betreuungsangeboten haben: halbtags, ganztags und eine Zweidrittel-Tagesbetreuung.


Die Grundlagen unserer Arbeit sind die Leitlinien für die Arbeit in Kindertagesstätten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Kita ist ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Evangelischen Dornbuschgemeinde.

Unsere Kindertagesstätte ist offen für behinderte Kinder, Kinder aller sozialen Schichten, Religionen und Nationalitäten. Wir fühlen uns den Zielsetzungen der Inklusion und der interkulturellen Erziehung verpflichtet. Im gemeinsamen Miteinander erfahren die Kinder Verständnis für andere Kulturen und Religionen, Achtung und Anerkennung ihrer gesamten Persönlichkeit und der Persönlichkeit des Anderen.



Kinder können hier Geborgenheit und Annahme erfahren und Selbstvertrauen entwickeln. Wir orientieren unsere Arbeit an den Bedürfnissen und der Lebenswirklichkeit der Kinder und ihrer Familien. Das Kind als eigenständige Persönlichkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir arbeiten in teiloffenen Gruppen, situationsorientiert.

In dieser Atmosphöre soll jedem Kind die Möglichkeit geboten werden, sich im gemeinsamen phantasievollen Spiel individuell zu entwickeln, zu lernen und auszuprobieren. Wir bieten den Kindern einen Raum für persönliche Erfahrungen, die es ihnen ermöglichen, sich selbst, die Anderen und die Welt zu verstehen.

Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Beteiligten verstehen wir als Erziehungspartnerschaft im Interesse des Kindes.

Kontakt:

Edingerweg 3
60320 Frankfurt
Telefon: 069/560 14 63

Leitung: Angela Maaß
Sprechstunden: Montag 17.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag 8.00 bis 9.00 Uhr


Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über kindernetfrankfurt.de