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Erster Kindergottesdienst nach den Sommerferien. Es wird schon wieder etwas früher dunkel, auf dem Land ist das Getreide eingefahren und in den Weinbergen, etwa im nahen Rheingau, blicken die Winzer der Weinlese entgegen. In der Stadt sind wir heute dem Leben mit der Natur weitgehend entfremdet. Vor 2000 Jahren hat Jesus die Bilderwelt der Fischer, Bauern und Winzer genutzt, um das Evangelium verständlich zu machen: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ 

Nach einem Handpuppenspiel sprechen die Kinder im Kindergottesdienst über die Weinstöcke im Weinberg, die Reben und Trauben und was für ihr Wachsen wichtig ist. Sonne und Regen braucht es, beides kommt von Gott. Was heißt das, dass wir gute Früchte tragen sollen? Kinder, Mütter, Väter und Kindergartenteam beten: "Wir bitten dich, dass wir wie die Reben immer Verbindung zum Weinstock haben. Lass uns Liebe und Geborgenheit erfahren und lass uns lernen, sie an andere weiterzugeben." Das passiert auch schon beim gemeinsamen Malen und Basteln.

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