Grundriss Dornbuschkirche

Die besondere Architektur der neuen Dornbuschkirche lockt nach wie vor Interessenten aus nah und fern an. Jetzt haben sich zwei Architektur-Studentinnen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, Michèle Reichert und Sabine Pollak, in einem Referat mit der Gestaltung der Kirche durch das Architekturbüro Meixner-Schlüter-Wendt beschäftigt. Darin zeigen sie die zahlreichen Bezüge zum alten Kirchengebäude auf, wie es in der Fassade und auf dem Kirchplatz weiter sichtbar ist - man muss die entsprechenden Spuren nur zu lesen wissen:

Fassade Dornbuschkirche

"Das schlichte Mobiliar in der Kirche wurde absichtlich so ausgewählt, dass man es je nach Bedarf verschieben und somit immer neue Raumsituationen geschaffen werden können", erklären die beiden Studentinnen. Dies werde auch dem sich ändernden Platzbedarf während unterschiedlicher Gottesdienste gerecht. Der Altar stehe aber meist nicht an der von den Architekten vorgesehenen Stelle vor der neuen Innenfassade, sondern vor dem Glasfenster von Hans Adam, das "für atemberaubende Lichtspiele an den weißen Wänden im Inneren der Kirche" sorge.